Gründe für schlechte Noten

Hier beschäftigen wir uns mit den Gründen für schlechte Noten. Diese zu kennen ist ein unschlagbarer Vorteil! Doch leider sprechen die meisten Lehrer nicht darüber. Da dieses Wissen jedoch die Grundlage für den Erfolg in der Schule ist, haben wir darüber eine gesamte Fallstudie aufgenommen. In diesem kostenloses Coaching-Video erklären wir ausführlich, was die 7 häufigsten Gründe für schlechte Noten sind und geben Ihnen sofort Hilfe, um nicht Opfer dieser Gründe zu werden.

Ihr Kind versteht den Inhalt nicht:

Der Lehrer in der Schule hat den Stoff lückenhaft erklärt oder der Schüler war nicht fokussiert. Mangelndes Verständnis ist der häufigste Grund, den Eltern feststellen. Aber wie Sie sehen, ist dieser Grund nur einer von vielen. Schauen Sie sich auch die anderen Gründe an, um Ihr Kind zu unterstützen.

Der Wille fehlt:

Eltern sagen oft, ihre Kinder sind faul oder nicht diszipliniert. Ich bin der Meinung, dass man erst als Erwachsener faul werden kann. Kinder sind von Natur aus neugierig und süchtig nach neuen Informationen und Herausforderungen. Wenn Ihr Kind den ganzen Tag vor der Playstation sitzt, anstatt zu lernen, ist es nicht faul. Es ist auch keine leichte Herausforderung in dem neusten Spiel die ersten 100 Level zu erreichen. Dafür braucht man Geduld, Training und Durchhaltevermögen. Der Schüler weigert sich also nicht zu lernen, weil er angeblich faul ist, sondern weil das Belohnungs- und Motivationskonzept bei Videospielen ganz anders aufgebaut ist, als in der Schule. Wir fordern von unseren Kindern zu oft, sich für die Schule anzustrengen. Jedoch sollten wir sie viel öfter motivieren und den Willen fördern. Wenn das Kind versteht, warum es wirklich wichtig ist, gute Noten zu schreiben, wird es sich von allein den Herausforderungen der Schule stellen wollen. Lesen Sie, Wie Sie Ihrem Kind helfen, um den Willen zu fördern.

Ihr Kind hat Angst vor Fehlern:

Leider werden Kinder in der Schule darauf konditioniert, keine Fehler zu machen. Sie werden bestraft und mit der Warnfarbe „rot“ markiert. Es gibt in der Schule keinen grünen Stift, der Erfolge hervorhebt und belohnt. Zusätzlich ist es in fast allen Familien so, dass das Kind bestraft wird, wenn es viele Fehler gemacht hat und deshalb schlechte Noten hat. Die Angst des Kindes wird tagtäglich angeheizt. Wir müssen sofort mit diesem Fehler aufhören. Angst ist ein Schutzmechanismus des Körpers, der dazu führt, dass wir vor einer Gefahr Halt machen oder wegrennen. Es steckt in unseren Genen, uns von der Gefahr fernzuhalten. Die Prüfungen sind aber keine Gefahr, sondern eine Herausforderung, auf die der Schüler zugehen soll. Angst hat zudem eine lähmende Funktion. Es ist egal, wie intelligent ihr Kind ist, wenn es darauf konditioniert ist, Angst vor den Prüfungen zu haben, da es dann die erlernten Fähigkeiten und das Wissen nicht nutzen kann. Die Leistungsfähigkeit ist während der Prüfungszeit gelähmt. Wenn Ihr Kind sich lange und intensiv auf die Prüfung vorbereitet hat, aber trotzdem eine schlechte Note schreibt, ist Angst der häufigste Grund dafür.

Ihr Kind nutzt eigene Stärken falsch:

Wenn wir uns Statistiken anschauen und das Fächersystem in der Schule unter die Lupe nehmen, stellen wir fest, dass es zwei Bereiche gibt:

Logisch-analytisch: Ihrem Kind fällt es leicht, logische Verbindungen zu erkennen. Es ist zum Beispiel in den Fächern Mathematik, Naturwissenschaften oder Informatik begabt.
Sprachlich-emotional: Ihrem Kind fällt es leicht, Texte zu schreiben und Sprachen zu lernen. Es ist in den Sprachen und in Fächern, wie Geschichte, Kunst oder Musik sehr begabt.

Meistens sind die Schüler nicht in beiden Bereichen gleich gut, sondern eher in einem Bereich begabt. Es ist leicht, das herauszufinden und dann die Stärken in diesem Bereich mit den Anforderungen des anderen Bereichs zu verknüpfen. Lassen Sie sich dabei von einem unserer Coaches helfen. Es müssen viele „geistige Brücken“ zwischen den beiden Bereichen gebaut werden, damit Ihr Kind in allen Fächern gute Noten schreibt.

Ihr Kind ist zeitlich überfordert:

Im Laufe der schulischen Entwicklung füllt der sich der Alltag der Kinder immer mehr. Die Anforderungen in der Schule vermehren sich und Ihr Kind entdeckt neue Interessen, wie zum Beispiel Sport oder Musik. Die meisten Eltern verbieten dem Kind den größten „Zeitfresser“, wenn die Noten schlechter werden und erhöhen die Lernzeit. Doch wenn Ihr Kind in zwei Stunden Lernzeit zu unproduktiv ist, dann ist es das auch in vier Stunden. Die Resultate verbessern sich nur minimal. Ihr Kind sollte zeiteffiziente Strategien lernen, um die vielen Aktivitäten zu managen. Es gibt dafür viele einfache Systeme, die sofort umgesetzt werden können. Sprechen Sie bei Ihrem nächsten Termin Ihren Coach darauf an, wenn Sie der Meinung sind, dass dieser Grund die Noten stark verschlechtert.

Ihr Kind hat falsche Glaubenssätze:

Persönlichkeit und Erfolg setzt sich aus den verschiedenen Glaubensätzen zusammen, die wir in unserem Leben bilden. Die meisten davon entstehen im Kindesalter. Sie werden mir zustimmen, dass die Entwicklung Ihres Kindes nicht vollständig allein vom Elternhaus abhängt. Alle Eindrücke und Meinungen, die Ihr Kind im Alltag sammelt, entscheiden über die Entwicklung. Glaubenssätze erkennen Sie daran, dass Meinungen als Fakten dargestellt werden, die die Person nicht mehr verändern kann. Beispiele dafür sind „Ich kann einfach keine Mathematik.“ oder „Ich habe kein Bock auf Schule.“ oder „Ich verstehe das nie.“ oder „Nur wenn man gute Noten schreibt, ist man schlau. Ich schreibe keine guten Noten und bin also auch nicht schlau.“. Das folgende Handeln des Schülers wird sich nach seinen Glaubenssätzen richten. Wenn er glaubt, Mathematik nicht zu verstehen, wird er nie motiviert sein, daran etwas zu ändern. Lesen Sie Wie Sie Ihrem Kind helfen, seine Glaubenssätze umzulenken.