Wie Sie Ihrem Kind helfen

Hier beschäftigen wir uns mit simplen Strategien, wie sich die Leistung Ihres Kindes sofort verbessert. Sie können diese leicht umsetzen. Natürlich reichen sie allein nicht aus, um maximale Leistung zu erzielen, trotzdem können Sie eine kleine Verbesserung mit wenig Aufwand bewirken.

Erstellen Sie einen Lernplatz:

Geben Sie allen Schulmaterialien einen festen Platz neben dem Schreibtisch. Der Schreibtisch sollte nach der Schule immer frei sein. Wenn kein Platz auf dem Schreibtisch ist oder die Materialien nicht sofort gefunden werden, ist das schon ein Grund, warum der Schüler nach der Schule nicht lernt, auch wenn er sich es vorgenommen hat. Richten Sie den Schreibtisch am besten mit Ihrem Kind ein, damit es seine eigenen Wünsche der Gestaltung miteinbringen kann.

Kündigen Sie die Leistungssteigerung an:

Sie können oder Ihr Kind kann dem Lehrer sagen, dass der Schüler beginnt auf eine professionelle und strukturierte Weise seine Leistung zu steigern. Ihr Kind soll dieses Bemühen in der Schule präsent zeigen. Die Lehrer werden meistens bessere Mitarbeitsnoten geben, unabhängig davon, ob sich Ihr Kind tatsächlich schon verbessert hat. Die meisten Lehrer erkennen das Bemühen des Kindes auch an, obwohl sich die Qualität seiner Leistung noch nicht verändert hat. Wenn Sie dieses Bemühen nicht ankündigen, wird der Lehrer es erst bemerken, wenn sich die Leistung tatsächlich verbessert hat.

Erstellen Sie Lernpläne:

In unserem Coaching erklären wir dieses Thema ausführlicher. Sie können die wichtigsten Bausteine eines Lernplans jetzt schon nutzen. Listen Sie dafür gemeinsam alle Themen auf, die in der Prüfung abgefragt werden. Anschließend nehmen Sie sich ein Blatt Papier oder einen Kalender zur Hand und schreiben das Datum der Prüfung auf. Tragen Sie einen Tag davor „Wiederholung“ ein. Am Tag vor der Prüfung sollte das Gehirn keine neuen Informationen aufnehmen müssen, sondern sich mit der Festigung und Verknüpfung der erlernten Themen beschäftigen. Tragen Sie in die restlichen Tage bis zum heutigen Tag die Themen ein. Achten Sie bei der Verteilung des Lernstoffs nicht auf die Anzahl, sondern auf den Lernaufwand. Damit Ihr Lernplan umgesetzt werden kann, sollten Sie auch Rücksicht auf die anderen Alltagsaktivitäten des Schülers nehmen. Wenn er zum Beispiel dienstags ins Training geht und erst spät von der Schule nach Hause kommt, ist es nicht sinnvoll die gleiche Themenanzahl wie bei einem freieren Tag einzuplanen. Halten Sie sich an Ihren eigenen Plan und schieben Sie nichts auf.

Machen Sie Ihrem Kind die Teamarbeit klar:

Wenn Ihr Kind versteht, dass Ihr Familienzusammenhalt Teamarbeit ist, wird es viel eher verstehen, wie wichtig seine schulischen Aufgaben sind. Erklären Sie Ihrem Kind, worum es sich nicht kümmern muss, weil Sie als Eltern diese Aufgaben übernehmen. Je mehr Sie aufzählen, desto kleiner wirkt die Aufgabe für das Kind, sich in der Schule zu bemühen. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es sich für all diese Aufgaben, die sie übernehmen, nicht bemühen muss und dass es seine/ihre Aufgabe ist, sich den schulischen Herausforderungen zu stellen. Zeigen Sie Ihrem Kind Ihre Funktion als Vorbild, indem Sie überzeugt erklären, dass Sie Ihre Aufgaben alle ordentlich bewältigen. Kinder lernen den größten Teil ihrer Verhaltensmuster durch Imitation. Sind Sie fleißig und wirken glücklich dabei, wird auch Ihr Kind fleißig sein, um genauso glücklich zu sein. Ihr Verhalten ist der Spiegel für Ihr Kind. Wenn Sie selbst nur gestresst von der Arbeit wirken und Ihr Kind befehligen, werden Sie keinen Schritt voran kommen, da Ihr Kind Arbeit mit Stress verbinden wird und Befehle kaum Wirkung haben. Imitation und ein gut funktionierendes Team sind ausschlaggebend für erfolgsführende Verhaltensmuster Ihres Kindes.